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Smarte Bankstelle: Regionalisierung von digital-medialem Banking

Die „Smarte Bankstelle“ kombiniert den Faktor „Mensch“ mit digital-medialer Convenience und den wirtschaftlichen Erfordernissen der Bank. Die größte Herausforderung für Regionalbanken ist damit nicht Revolut, sondern die laufende Evolution des eigenen Geschäftsmodells.

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Risiko-& Eigenkapitalmanagement

Neue Studie: AT1-Potenzial im deutschen Regionalbankenmarkt erstmals umfassend analysiert – 22 bis 29 Mrd. EUR potenzielles Emissionsvolumen

Die Kapitalausstattung der deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken ist solide – die Median-CET1-Quote liegt in beiden Sektoren bei 16,8 Prozent. Und dennoch: Die mittlere Kapitalschicht, Additional Tier 1, ist faktisch unbesetzt. CONFIDUM Financial Management Consultants und ACM Alpstein Capital Management haben dieses strukturelle Defizit erstmals vollständig quantifiziert – auf Basis der Offenlegungsberichte 2024 von 935 Instituten. Das Ergebnis: bis zu 29 Mrd EUR ungenutztes AT1-Potenzial, rund 700 emissionsfähige Institute.

Für Sparkassen ist AT1 das einzige extern platzierbare Tier-1-Instrument; für Genossenschaftsbanken bietet es eine strategische Diversifikation der Kapitalbasis, unabhängig von Geschäftsanteilen und deren regulatorischem Anerkennungsrahmen. Wer die Emissionsfähigkeit heute aufbaut – in einem Umfeld mit guter Ertragslage, komfortablen Kapitalquoten und wachsendem Investorenappetit – positioniert sich besser als Institute, die warten, bis der Druck durch Basel IV, steigende Verbundumlagen und wachsende Ausschüttungserwartungen die Ausgangslage verändert hat.

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Beyond Projektfinanzierung

Autoren:

Dr. Edgar Schirl, MBA ist Managing Director, Adrian Schneider, BSc ist Senior Consultant bei den CONFIDUM Financial Management Consultants, einer auf Finanzdienstleistungen in der DACHS-Region spezialisierten Unternehmensberatung mit Sitz in Linz (Österreich) und St. Margrethen/St. Gallen (Schweiz)

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Regulatorik

Reformideen für das Eigenkapitalregime der Banken – ein falscher Ansatz zu „Better Regulation“

BaFin und Bundesbank skizzieren in einem „Non-Paper“ eine grundlegende Reform des Eigenkapitalregimes, die Vereinfachung und Kostenreduktion verspricht, aber AT1- und T2-Instrumente im „Going Concern“ ausschließen würde. Dies gefährdet bewährte Kapitalbeschaffungsmöglichkeiten, schwächt perspektivisch die Kreditvergabe und würde die Wirtschaft belasten. Insgesamt verkennt der – prima vista gut gemeinte – Vorschlag die europäischen Marktgegebenheiten und dürfte politisch kaum umsetzbar sein.